SpongeBob Schwammkopf: Schwamm aus dem Wasser (Universal Pictures)

SpongeBob Schwammkopf: Schwamm aus dem Wasser (Universal Pictures)

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4010884254020
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Das zweite Kinoabenteuer des gelben Kult-Schwamms zeigt alle Tugenden der TV-Serie und punktet zudem mit guten 3D-Effekten und einem technisch versierten Live-Action-Animations-Mix. Vor rund zehn Jahren riskierte TV-Kult-Serienheld SpongeBob Schwammkopf schon einmal einen Ausflug auf die große Leinwand und wurde dafür allein in Deutschland mit 1,5 Millionen Besuchern belohnt. Dieses Ergebnis dürfte sich mit dem neuen Abenteuer sogar noch toppen lassen. Denn Regisseur Paul Tibbitt, er steuerte schon das Drehbuch zum ersten Kinofilm bei, präsentiert eine anarchisch-kunterbunte Kreuzung aus irrer Black Comedy, großem Unterwasser-Abenteuer und temporeichem Live-Action-Spektakel in formidablem 3D. 3D funktioniert hier nicht nur in punkto Tiefenwirkung, sondern auch die vielen mobilen Möglichkeiten wie etwa Seifenblasen, Fischschwärme oder Piratenschiffe werden mit guten bis sehr guten Effekten genutzt. Auch die Dramaturgie von SpongeBob Schwammkopf 3D darf als pfiffig bezeichnet werden. Zunächst springt der Film stets zwischen zwei Parallelhandlungen hin und her. Während über der Wasseroberfläche der durchtriebene Pirat Burger Beard (Antonio Banderas als eine Art alte Käptn Jack Sparrow-Karikatur) mit Hilfe des Krabbenburger-Geheimrezepts die Buletten-Weltherrschaft an sich reißen will, geht es auch unter dem Meer ganz schön her, als SpongeBob und seine Freunde Patrick, Thaddäus und Co. damit konfrontiert werden, dass sich der fiese Plankton mal wieder am Tresor von Mr. Krabs zu schaffen macht. Zum Grande Finale laufen die beiden Stränge schließlich zusammen, womit es zum ersten Auftritt des quietschgelben Schwammes über Wasser und damit in der realen Welt kommt. Hier mutiert die Bikini-Bottom-Bande zu kleinen Superhelden, die Burger Beard zeigen , was eine Harke ist. Darüber hinaus vereint die Kinovariante all die Eigenschaften, die schon die extrem langlebige Serie ausgemacht hat: das sind schräge, rotzfreche Dialoge (wir haben es verseegurkt), skurrile Figuren, die unerwartete Dinge tun (hier schießen die Möwen des Piraten im wahrsten Sinne den Vogel ab), und eine unkonventionelle, ja fast derbe Animationswelt, die sich von der Friede-Freude-Eierkuchen-Atmosphäre der gängigen Disney-Produktionen wohltuend unterscheidet. Erfreulich auch, dass für die deutsche Fassung sämtliche Synchronsprecher, die sich schon in der Serie bewährten, erneut zum Zuge kommen. Das erhöht den Wiedererkennungsfaktor ungemein. Und weil Tibbit neben all den Action- und Fun-Elementen auch noch Zeit hat, spielerisch und en passant ein Hohelied auf Teamwork und kameradschaftliches Miteinander singt, darf diesem Werk sogar eine pädagogisch wertvolle Note attestiert werden. lasso. Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag